Wie viel Rücksicht nimmt die Bürobeleuchtung auf die Augen?
Trockene Augen, Kopfschmerzen und Augenschmerzen entstehen in Räumen mit zu wenig, zu viel oder ungleichmäßigem Licht. Was sich dagegen tun lässt.

In jedem Arbeitsumfeld steht die Gesundheit vor der Gestaltung — bei der Beleuchtung wird das oft umgekehrt gehandhabt. Trockene Augen, Kopfschmerzen und Augenschmerzen entstehen in Räumen, die zu schwach, zu stark oder mit ungleichmäßig verteiltem Licht beleuchtet sind. Diese Bedingungen gehören vor der Planung geprüft, nicht nachträglich.
Worauf bei der Bürobeleuchtung zu achten ist
In der Praxis werden gestalterische Fragen häufig zuerst entschieden und die Wirkung auf die Augen danach. Das Ergebnis sind Arbeitsplätze, an denen über Beschwerden geklagt wird, obwohl die Decke gut aussieht. Beides ist zusammen lösbar — aber nur, wenn die Lichtqualität von Anfang an mitentschieden wird.
Der wichtigste Punkt ist die gleichmäßige Verteilung. Das Licht muss flächig im Raum ankommen, nicht als Folge einzelner heller Punkte. Dafür ist eine durchgehende Grundbeleuchtung die richtige Wahl — lineare Leuchten oder flächige Einbau- und Aufbauleuchten mit streuender Abdeckung.
Gerichtete Leuchten haben im Büro ebenfalls ihren Platz, aber nicht über dem Arbeitsplatz. Strahler gehören auf Akzentflächen — eine Wand, ein Regal, ein Empfangsbereich —, nicht in das Blickfeld eines sitzenden Menschen.
Dazu kommen die Zahlen: 300 bis 550 Lux auf der Arbeitsfläche, eine Farbtemperatur zwischen 3000 K und 4000 K und eine Leuchte, deren Lichtaustrittsfläche entblendet ist. Werden diese Punkte beachtet, entsteht ein Büro, in dem acht Stunden Arbeit keine Augenbeschwerden hinterlassen.
Wenn Sie eine Bürobeleuchtung planen oder umrüsten, senden Sie uns den Grundriss. Telefonisch erreichen Sie uns unter +90 212 220 93 95.


