Veröffentlicht · 10.07.2024

Einbaustrahler für abgehängte Decken: die Modelle

Einbaustrahler sitzen in der abgehängten Decke und bleiben weitgehend unsichtbar. Welche Ausführungen es gibt und wonach sie ausgewählt werden.

Einbaustrahler für abgehängte Decken: die Modelle

Was Einbaustrahler sind

Einbaustrahler sitzen in der abgehängten Decke; sichtbar bleibt nur der Rahmen und die Lichtaustrittsfläche. Gehäuse und Treiber verschwinden im Deckenhohlraum. Dadurch bleibt die Decke ruhig, und das Licht ist trotzdem dort, wo es gebraucht wird.

Die Vorteile

  • Ruhige Decke. Weil die Leuchte in der Decke sitzt, tritt sie als Gegenstand kaum hervor.
  • Gerichtetes Licht. Schwenkbare Ausführungen lassen sich auf einen Punkt ausrichten — für Akzente ebenso geeignet wie für die Grundbeleuchtung.
  • Niedriger Verbrauch. Mit LED-Modulen ist die Leistungsaufnahme niedrig und die Lebensdauer lang.
  • Austauschbarkeit. In einer abgehängten Decke lässt sich der Einsatz ohne Eingriff in die Decke wechseln.

Die Ausführungen

1. Starre Einbaustrahler

Fest in der Decke sitzend, nicht schwenkbar. Die übliche Wahl für die Grundbeleuchtung, wenn gleichmäßiges Licht über die Fläche gebraucht wird.

2. Schwenkbare Einbaustrahler

Der Winkel lässt sich nach der Montage einstellen. Das ist die richtige Ausführung für Akzentlicht — eine Wand, ein Bild, ein Regal.

3. Dimmbare Einbaustrahler

Mit dimmbarem Treiber lässt sich das Beleuchtungsniveau einstellen. Damit deckt derselbe Raum ein Abendessen und einen Arbeitsabend ab.

4. Rahmenlose Einbaustrahler

Vollständig in die Decke eingelassen, sodann nur die Lichtaustrittsfläche sichtbar. Die zurückhaltendste Variante.

Wonach ausgewählt wird

  • Beleuchtungsstärke und Farbtemperatur — nach der Nutzung des Raumes: neutralweiß dort, wo gearbeitet wird, warmweiß in Wohn- und Gastbereichen.
  • Ausschnittmaß und Einbautiefe — beides muss vor dem Bohren bekannt sein, weil der Deckenhohlraum oft knapper ist als angenommen.
  • Verbrauch — bei Decken mit vielen Einbaustellen entscheidet die Lichtausbeute über die Betriebskosten.
  • Rahmen und Oberfläche — der Rahmen bleibt sichtbar und gehört zur Gestaltung der Decke.

Einsatz in der Planung

Für Akzente werden schwenkbare Einsätze gesetzt, die einen Punkt im Raum hervorheben — ein Bild, ein Regal, eine Materialwand. Für das Grundlicht werden starre Einsätze in gleichmäßigem Abstand gesetzt. Beides zusammen, dazu dimmbare Treiber, ergibt die Lichtebenen, aus denen die Stimmung des Raumes entsteht.

Senden Sie uns den Deckenplan mit dem Deckenaufbau; wir rechnen Stückzahl und Abstände. Telefonisch erreichen Sie uns unter +90 212 220 93 95.

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